Das Haus zur Lieben Hand zu Freiburg
Sehr geehrte Leser dieses Blogs,
Liebe Constipendiaten,
Das Semester neigt sich in Freiburg dem Ende, und so werde ich ab nächster Woche zwei Semestern hinter mir haben. Zu diesem Anlass, entschlossen entschlossen ein paar Freunden und ich uns letzten Mittwoch direkt nach der letzten Klausur, ins Haus “Zur Lieben Hand” zu gehen, die etwas gehobene Version der Mensa. Es war ein fröhliche Begebenheit.
Das Haus “Zur Lieben Hand” gehört unserer Universität, oder genauer gesagt dem Studentenwerk der Uni, genauso wie die Mensa. Als Ausdruck davon kann man sogar mit der Unicard bezahlen. Das Anwesen befindet sich in was früher den Erbringer Hof des Klosters St. Gallen war. Die Stadthöfe waren Räpresentationen der Klöster und Abteien des Landes in der Metropole. Zusätzlich dienten dieser Häuser als Wohnung der dem Kloster bzw. der Gemeinschaft gehörenden studierenden Ordensmitglieder. So gibt es in Freiburg den Peterhof (heutzutage juristische Institute), den Baslerhof (heute Regierungspräsidium) und eben dieses Haus “Zur Lieben Hand”. Später wurde das Haus im Barockstil modernisiert und beherbergte im XX. Jhd die Musikhochschule.
Der Haupteingang befindet sich vis-a-vis vom Geburtshaus des Martin Waldseemüller, der erste Kartograph, der die neue Welt in einer Karte zeichnete und zu Ehren seines Bekannten Americo Vespucio „Amerika“ nannte, und mehrere Jahren an der Freiburger Universität tätig war.
Man wird prompt von einem Gemälde des Großherzogs Ludwig von Baden in juristischem (schwarz mit roten Seitenstreifen) Talar begrüßt, bevor man in einen gemütlichen Hof eintritt. Pflanzen ranken an den Wänden, die, je nach Lichtverhältnisse entweder Habsburger- oder Toskanagelb sind. Die Farbe der Hinterwand kann mit Proust als „Vermeer-Gelb“ bezeichnet werden. Es fehlt nur noch, dass aus einer der acht Fenster plötzlich eine Dame in schwarzem Kleid und weißer Kopfbedeckung einem in der Ferne gelegenen Schiff winkt. Im Inneren ist die Austattung korrekt, in harmonischem Maße wird das Moderne (vor allem die Lampen) mit dem Altehrwürdigen (Deckenstuckreliefs) dargestellt. Die Einrichtungen kommen eindeutig aus dem ganz nahe gelegenen Geschäft „Magazin“ an der Martinstor. Es sind die selben mit chinesischem Leder gepolsterten Stühle und die einmeterlangen Spiegel mit silbernem Rahmen.
Man betritt den Raum und wird direkt an dem reservierten Tisch geführt. Bevor man aber Platz nimmt, begrüßt man die anwesenden Professoren. Schließlich sind ja alle Juristen und nach zwei Semestern sind wir alle schon bekannt. Vor allem wenn man der einzige Mexikaner ist, der auf Staatsexamen studiert, und wenn die zwei Studienkollegen, der eine für den Studierendenausschuss, und der andere für den Gemeinderat des Ortes BK vor einigen Wochen kandidiert hat.
Die Mahlzeit beginnt mit dem klassischen „So einen guten wünsche ich euch…“ und dem Gruß der Küche. Es handelt sich um eine kleine dezente Scheibe Roast-beef mit Tartarsauce. Es schmeckt gut, aber es ist nichts besonderes. In einem universitären Notenspiegel würde die Qualität, nicht nur des Roast-beefs sondern von dem ganzen Essen vielleicht elf Punkte sein, im unterem Bereich des Vollbefriedigend. Der Komillitone M nimmt den Schweinebraten in Biersauce und Feldsalat, F und ich wählen lieber die St. Pierre Filets in Limonensauce mit Safranstreifen mit Rucolasalat. Die Fischfilets sind herrlich. Der Nachtisch ist mannigfaltig. Einer wählt Zabbaione, einer Creme-brulée und der andere „Schoko Vulkan“ . Alle Expresso, der leider, wie der F empört feststellt, extrem kalt ist. Die Bedienung ist aber sehr nett.
So, auf jedem Fall, kann ich Ihnen, besonders als Student in Freiburg empfehlen, an einem Tag dahin zu gehen und das Essen des Studentenwerks in einer etwas anderen Art zu kosten.
Ich heiße Ignacio Garcia Lascurain Bernstorff und studiere Jura in Freiburg seit dem letzten Wintersemester.
Enough food and drink sampling at Anuga? How about some German technology? Just outside Hall 8 of the fair, a mini Zeppelin was spotted hovering above our heads. This fascinating craft is operated by Friedrich, a 20-year-old electrical engineering undergraduate. He flies this Zepplin nine hours a day and walks about at the north entrance [...]
When we leave home and head to a foreign country to study, one of the things we miss the most is FOOD. All those delicious things that reminds us our home country!! At the Anuga, we found people from every part of the world offering their typical food so we can have them at the [...]