uyuyuy!! Jetzt geht es um Physik! Morgen um 8 Uhr werde ich die Klausur schreiben und hab schon Bauchschmerzen. Habe schon eine Menge mit einen Freund gelernt und geübt aber bin mir nicht sicher ob es genug ist oder ob was ich gelernt habe, richtig für diese Prüfung ist. Fast eine Woche, jeden Tag, haben wir Aufgaben gemacht (mindestens 3 Stunden), um die Ergebnisse zu vergleichen, und um zu sehen, welche Wege wir damit benutzt haben. So können wir merken, was wir schneller und/oder besser machen können. Ich glaube, dass für Physik und Mathe man nur viel üben muss. Man kann alles theoretisch lernen, aber wenn man das nicht richtig anwenden kann, ist sinnlos. Hoffe nur, dass es funktioniert haha.
25. Februar 2009
23. Februar 2009
‘Uf dr’ Fasnet!
Überall in Deutschland herrscht Faschingsfieber!!
Im Gegensatz zum nordischen Karneval, war ich auf der schwäbisch-allemanischen Fasnet, auf Umzügen mit gruseligen Schrettele -Masken und angsteinflößenden anderen Getsalten, die nur einmal im Jahr, zur fünften Jahreszeot, herauskommen.
Ich war sowohl in Bad Waldsee, als auch in Konstanz auf den Umzügen und Fasnetsfeiern. Man konnte allein schon in diesen zwei Städten die Unterschiede beobachten, die jede einzelne Zunft ausmachen.
Vor allem waren zum Beispiel in Konstanz die Schweizer Einflüsse in der Guggenmusik zu erkennen. (typische Faschingsmusik)
In Bad Waldsee wiederum wird diese fast nur durch deutsche Hintergründe beeinflusst.
Es ist wirklich spannend, das alles mal zu sehen, vor allem wenn alle um einen herum sich schon lange gespannt auf diese Zeit freuen.
Allerdings gibt es aber auch die Facshingsflüchtlinge, die für diese Zeit aus der Stadt fliehen, um der ewigen Musik und dem Gejubel der Massen entkommen zu können. Hier sind ein paar Fotos der Umzüge…
20. Februar 2009
Und plötzlich sind Semesterferien…
Gedanklich vertieft in meine Doktorarbeit kriegte ich zum ersten Mal das Ende der Vorlesungszeit nicht bewusst mit. Ich stand diese Woche früh an der Bushaltestelle, aber irgendwie kam kein Bus. Erst nach gut 10 Minuten kam dann die 101, die völlig überfüllt war. Hm, komisch… Aber ich habe mir dabei nichts weiteres gedacht! Erst als ich dann in der Mensa stand und bereit war, aus ungefähr zehn Gerichten zu wählen, auf der Tafel aber nur fünf angeboten wurden, ist es mir klar geworden. ![]()
Die Vorlesungszeit ist vorbei, die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen. In der ersten Woche der Semesterferien finden zwar noch Klausuren statt (auch deswegen die überfüllten Busse), aber danach kehrt Ruhe auf dem Campus ein. Obwohl ich schon seit über einem Jahr Promotionsstudentin bin und keine Vorlesungen habe, haben in den vergangenen Semestern immer Freunde von mir dafür gesorgt, dass ich es mitbekommen habe, wann die Vorlesungen zu Ende gehen. Das kann nämlich bei kleineren Alltäglichkeiten auch für mich von Bedeutung sein. So fahren einige Busse nur in der Vorlesungszeit und die Mensa bietet eine viel größere Auswahl an Gerichten an, wenn die Vorlesungen statt finden. Dieses Semester musste ich leider feststellen, dass die meisten meiner Freunde schon fertig mit dem Studium sind und die Uni verlassen haben.
Dabei hatte ich noch Glück, dass die Rückmeldefrist bis Ende des Monats läuft. Ansonsten hätte ich bei meiner Rückmeldung gleich 10 Euro mehr zahlen müssen. So ist bis auf einen kleinen Schreck in der Mensa, nichts passiert.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne vorlesungsfreie Zeit und viel Erfolg bei den noch ausstehenden Klausuren!
19. Februar 2009
Karneval Time
All throughout the Rhineland it is now Karneval. This is a festival that has been celebrated in this area since the 14th century, and it is so important in these parts that it is also considered to be the 5th season in Germany. The festival officially starts on November 11th at 11:11am and last until Ash Wednesday. Today the season comes into full swing as more and more people join in the festivities. As this is my first season celebrating Karneval I’m still not sure what to expect. All I know is that I am excited for whatever foolishness is about to occur.
So far the 5th season has been incredibly interesting, and the real celebrations haven’t even begun yet! Every weekend I’ve been out since New Year’s Eve I have seen more and more hilarious looking adults dressed up in the most ridiculous costumes partying all around the area. It is customary to wear costumes to different events, and many people have multiple costumes that they change into every different day of Karneval. So far I have three costumes planned, starting tomorrow when I will be dressed as Pocahontas and ending on Monday when I will be dressed as a neon colored clown.
Today is weiberfastnacht which stands for women’s day. I am taking off work to join in the festivities which take place at town hall. During weiberfastnacht women storm the mayor’s office and throw them out, and in their place they leave the Karneval Princess who will preside over the area until the festival is over. If men are daring enough to wear their ties to work on this day they shouldn’t be surprised if a woman comes up to them and cuts it off in exchange for a small kiss, even if it is an expensive tie.
The highlight of Karneval season is on Rosenmontag when 1.5 million people gather in the streets of Köln to watch as the huge Karneval parade goes by. I have personally been looking forward to this festival since I knew that I would be moving to Germany, and I am so glad it is finally here. I think that this is such an interesting topic, that I promise to leave updates next week with everything I experience. Let the party begin…Happy Karneval everyone or “Kölle alaaf” as the locals would say!!
18. Februar 2009
Steinen auf den Kern gefühlt
Obwohl die Vorlesungen schon vorbei sind, müssen wir wegen eines Praktikums doch weiter zur Uni gehen und es wird langsam immer langweiler und anstrengender. Am Montag haben wir einen Kern analysiert, da haben wir die verschiedene Teile beobachtet, die Minerale und Gesteine bestimmen und nachher etwas über die Enstehung, oder Diagenese (wie sich die Sedimente verfestigen) abgeleitet, oder das zum mindestens versucht. Als letztes haben wir auf einem Blatt den Kern gezeichnet und die Bemerkungen geschrieben. Das hat ewig lange gedauert. Das Schlimste war, dass da keine Stühle gibt und man muss von 8:00 Uhr morgens bis 16:00 uhr stehen bleiben, ganz anstrengend. Am Ende hat man die Füße kaputt und ist total müde. Zum Glück haben wir am Donnerstag eine Pause, obwohl es am Freitag weiter geht.
16. Februar 2009
Endlich alles vorbei! (erst einmal…)
Am Samstag kam es dann zu dem schon ewig ersehnten Tag: die letzte Klausur dieses Semesters!!!!
Schon so lange habe ich mich darauf gefreut, mir immer wieder ausegmalt, was ich dann alles machen kann mit der ungewohnten freien Zeit, die mir dann zur Verfügung steht, wie wir das Semesterende feiern werden…
Und dann war es soweit und ich war MÜDE und kaputt. Stellt euch vor, aus den ganzen Plänen für den Tag wurde fast gar nichts mehr, weil ich mir nichts Besseres vorstellen konnte, als einen laaangen Mittag-Abendschalf zu machen
Inzwischen genieße ich aber die freien Stunden und kann endlich mal wieder ohne schlechtes Gewissen ein Buch (meiner Wahl
)lesen.
Leider aber musste ich doch eine kleine Enttäuschung erleben. In meinen Träumen von der post-test Zeit schien immer die Sonne und ließ den Schnee der in der letzten Zeit wieder großzügig gefallen ist, wunderschön glitzern. Aber es sieht eher wieder nach ein paar grauen Tagen aus. Richtiges Lernwetter halt
13. Februar 2009
Die schönste Jahreszeit im Wohnheim
Bis auf die ersten drei Monate habe ich während meines gesamten Studiums in Deutschland in Studentenwohnheimen gewohnt. Sie bieten aus meiner Sicht eine praktische und kostengünstige Wohnungsalternative zu WGs und teuren Wohnungen. Vor allem am Anfang des Studiums war es sehr wichtig, schnell unter Gleichgesinnte (sprich Erstis) zu kommen und so hat mir das Wohnheim sehr geholfen, mich zurecht zu finden und neue Freundschaften und Bekanntschaften zu schließen.
Auch nach dem Examen entschied ich mich, in einem privaten Wohnheim zu wohnen. Zwar ist das Wohnheim, in dem ich jetzt wohne teurer als das vom Studentenwerk (wo ich allerdings nicht mehr wohnen darf, da ich einen Abschluss besitze), es ist aber viel schöner eingerichtet, neuer und zentraler gelegen. Auch deswegen habe ich mich hier sehr wohl gefühlt.
Allerdings nur bis zum jetzigen Wintersemester. Denn am Anfang des Semesters sind wieder viele neue Leute eingezogen, die meisten davon Erasmus-Studenten. Und ich hatte leider das Pech, dass sich um mich herum die neuen Studis aus südeuropäischen Ländern versammelt haben. Am Anfang war alles noch ok, weil sie sich
untereinander nicht kannten. Doch das änderte sich rasch und seitdem fühle ich mich ein bisschen belästigt von ihnen. Sie sind einfach nur super laut und das zu den unmöglichsten Nachtzeiten. Und das nicht nur ausnahmsweise, sondern wirklich fast täglich (besser gesagt nächtlich
). Sie nehmen absolut keine Rücksicht auf die anderen Bewohner und wenn man versucht, mit denen über die Lärmbelästigungen zu sprechen, wehren sie sich mit dem Argument, dass es in einem Studentenwohnheim normal ist, sich um 3 Uhr am Morgen stundenlang laut auf dem Flur zu unterhalten oder hin und her zu rennen und die Türen zu knallen. Ich sag´s euch – diese Leute rauben mir den letzten Nerv!
Ich wohne wirklich seit Jahren in einem Wohnheim und habe nichts gegen einmalige Partys. Aber sowas habe ich noch nie erlebt! Die Hausverwaltung kann leider nicht viel dagegen tun. Sie spricht nur Verwarnungen aus, die aber keine Wirkung zeigen. Trotzdem ist es in den letzten Tagen ruhig geworden und ich kann ohne Unterbrechungen schlafen. Meine lieben Nachbarn müssen anscheinend für Klausuren büffeln und brauchen auf einmal auch ihren Schlaf. Mir soll es Recht sein! Ich hoffe, dass sie noch ein paar Klausuren schreiben müssen und in den Ferien nach Hause fahren.
(Normalerweise bin ich nie so fies!) Dann kann ich dauerhaft ungestört meine Nachtruhe genießen! So wird die Klausurenphase für mich zu der schönsten Jahreszeit im Wohnheim!
12. Februar 2009
Sprechen Sie Deutsch?
Finally, my German class started this week. I’ve been waiting for a course to open up since I got here, and this Monday mine began. The course is three afternoons a week for two hours and fifteen minutes. Before I arrived in Germany I borrowed my good friend’s college textbook so I could start to learn some of the skills I would need to begin speaking German. At first I was quite diligent about studying, but as my life got busier and I became more settled I stopped studying the material as much I should have.
I’m really glad that I have this textbook though because the class is completely in German!! I understand that the teacher must only speak in German because the class is comprised of many different nationalities, but it would be so much easier for me if she could just give simple directions in English. I can tell that some of the other students in the class are completely lost, and I would be too if I hadn’t learned the basics before hand. Now that I have completed two classes I have decided that it will be best for me to study new material prior to the class beginning. This way I can define any words that I don’t know before we start our lesson and I won’t be completely confused during the two hours of German instruction.
For me the class is really going to be about practicing speaking. I get so nervous to speak in front of Germans, even simple things such as ‘ich heiße Eileen’. It’s really silly when I think about it. Why should one be embarrassed to introduce their own name?! I know the words, I just feel very intimidated speaking any foreign language. It is much easier for me to practice in the class in front of a bunch of other foreigners that are all in the same boat, and it definitely helps that our teacher is easy going, even if she is only speaking in German.
I’m also happy to finally be meeting some other foreigners. The class is filled with students from nations all over the world: Columbia, Greece, Afghanistan, South Korea and the list goes on. As of yet I haven’t met too many other people to go out with. I’m hoping that some of the students in my class will become friends in the future. In today’s lesson we will continue our introductions, I can’t wait to find out why all my other classmates have come to Germany.
11. Februar 2009
Nachgebohrt im Praktikum
Gerade bin ich jetzt in einem Praktikum. Es geht um Bohrungen und Sedimente. Am Dienstag um 9 Uhr sind wir zu dem “Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie” gegangen, wo wir eine Einführung bekommen haben. Das Wetter war nicht so nett, wie ich es mich gedacht hatte. Montagsabend wars ganz schön, es gab keine Wolken und man konnte sogar den Mond sehen, aber Dienstagsmorgen war es richtig kalt, windig und hat es sogar geschneit. Zum Glück hat das nicht lange gedauert.
Am Anfang hat ein Geologen-Ingeniuer uns ein bisschen von was wir da machen wurden, erzählt und danach hat er mit der Bohrung
angefangen. Es gibt hier in Deutschland einige Gefahren, wenn man bohrt, wie zum Beispiel: man kann ein altes Munitionslager durchbohren, das explotieren konnte oder auch eine Gasleitung, deswegen muss man sich immer vorher informieren, um genau zu wissen, was man da theoretisch finden könnte und nichts kaputt macht.
Weil es sich um Sediment (locker) handelte, hat er eine Flachbohrung (wenige Meter nur, ungefähr 3-4) ohne Spülung gemacht. Zuerst hat er eine Bohrung durch Schläge gemacht, um einen Kern zu gewinnen. Nachher hat er da genau eine
Drehbohrung gemacht, um das Loch weiter zu verbreiten (je tiefer man bohren möchte, desto breiter das Anfangsloch sein muss). Wenn das Loch genug breit war, hat er weiter mit einem Schlagmechanismus weiter gebohrt. Was er damit machen wollte, war einen Kern zu gewinnen. Obwohl es am Anfang alles gleich aussieht, wenn man schon damit ein bisschen Erfahrung hat, kann man eine Menge davon erzählen und lernen.
Am Ende hat er uns gezeit, wo die Kerne gespeichert werden. Es gab ungefähr 50.000 Meter Kerne. Das Wichtige davon ist, dass die Daten, die man davon ableiten kann, wegen neuen Techniken und Erkundungsmethoden variieren können und man kann auch so viele Informationen in eine Computer nicht speichern, deshalb müssen sie erhalten bleiben.
9. Februar 2009
Rock Fasching
Es hat zwar alles noch nicht so richtig angefangen, aber überall gibt es schon kleine Vorgeschmäcker vom Fasching, der vor der Tür steht!
So war es auch dieses Wochenende: ich wurde zu einer Faschingsparty in Karlsruher Nähe eingeladen, mit Verkleiden, Musik und Spaß alles garantiert
Das Kostüm meiner Freundin war, nach langer Vorbereitungszeit, auch fertig ( ich hatte noch keins). Sie und ihre Freundin hatten das schon eine ganze Zeit vor dem Event entschieden und sich dem entprechend auch lange und sorgfältig um alles gekümmert.
Zum Glück waren sie auch auf mich vorbereitet und stellten mir ganz verrückte Kostüme zur Auswahl. (Letztendlich wurde es der Vampir
Nachdem das Schminken und Umziehen dann fast drei Stunden gedauert hatte (tja, ein bisschen länger als geplant)konnte es dann auch los gehen.
DIe Halle, in der diese jährliche Feier stattfand, war proppenvoll und man konnte kaum reden vor der lauten Musik, die die Live Band uns bot.
Es war ein äußerst lustiger Abend und ich ich bereue meine erste richtige Faschingsparty kein bisschen. Außerdem hat man mir gesagt, dass Fasching symbolisch die bösen Wintergeister vertreibt um “Platz” für den Frühling zu machen. Ich werde ein immer größerer Fan
(Leider hab ich momentan noch keine Fotos, weil ich es nicht riskieren wollte, meine Kamera mitzunehmen…aber vielleicht schaff ich es, bis zum nächsten Mal von meiner Freundin noch welche aufzutreiben.)





