28. November 2008

Wenn man immer nur an das eine Thema denkt…

Geschrieben von Veronika Strnisková um 10:29
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Wie viele von euch schon wissen, habe ich meine reguläre Studienzeit schon lange hinter mir und promoviere gerade. Mein Tagesablauf und meine Aufgaben unterscheiden sich deswegen wahrscheinlich deutlich von euren. Aber vielleicht habt ihr später auch vor, zu promovieren. Deswegen versuche ich euch heute näher zu bringen, was es für mich bedeutet, zu promovieren.

Schon während des Studiums merkte ich, dass mir das wissenschaftliche Arbeiten Spaß macht. Ich war jahrelang als studentische Hilfskraft tätig und habe zahlreiche Zusammenfassungen und Ausarbeitungen zu bestimmten Problemen für meine Profs geschrieben. Deswegen fasste ich den Entschluss, zu promovieren. Am schwierigsten war am Anfang die Suche nach einem geeigneten Thema, zu dem es noch nicht so viel Literatur gibt und das mir auch Spaß macht. Man muss sich am Anfang immer vor die Augen führen, dass man sich mit dem Thema vielleicht mehrere Jahre beschäftigen wird. Ich habe ein Jahr gebraucht, um ein schönes Thema zu finden, dass auch mein Doktorvater gut hieß. Seitdem dominiert dieses Thema mein Leben. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich mit dem Thema nicht auseinandersetze. Und das auch bei ganz tagtäglichen Tätigkeiten, die nichts mit der Promotion zu tun haben. Wenn ich zum Beispiel Zeitung lese, suche ich mit einem Augen immer nach aktuellen Entwicklungen, die für meine Doktorarbeit relevant sein könnten. Wenn ich im Bus sitze, überlege ich oft, wie ich die eine oder andere Passage am besten abschließe. Regelmäßig endet ein anfangs harmloses Internetsurfen in einer stundenlangen Recherche. Dazu kommt natürlich noch die Zeit, die ich jeden Tag einplane, um konzentriert an der Doktorarbeit zu schreiben. Das Ziel dabei ist, den eigenen Zeitplan einzuhalten. Das ist gar nicht so einfach, denn manchmal stößt man auf Probleme, mit denen man am Anfang nicht gerechnet hat. Und so ist man eigentlich die ganze Zeit unter Zeitdruck. Damit muss man lernen, umzugehen. Was ich persönlich für noch schwieriger halte, ist dass man die ganze Zeit völlig selbständig arbeiten muss und die Probleme mit Kollegen und Freunden meistens gar nicht ausdiskutieren kann, weil sie sehr speziell sind. Der Doktorvater hat meistens auch nur bedingt Zeit, sich mich schwierigen Sachverhalten auseinanderzusetzen. Und so schreibe ich Seite für Seite und versuche mein Bestes zu geben und mit einer neuen Idee zu glänzen. Aber die Zweifel, ob es immer auch das Richtige ist, die bleiben. Zu promovieren ist wirklich keine leichte Aufgabe. Nur wenn man hoch motiviert und diszipliniert ist und wissenschaftlich fundiert arbeitet, kann man sie bewältigen. Dabei muss man sich jeden Tag aufs Neue motivieren, denn zwischendurch gibt es leider keine Belohnung. :-)

26. November 2008

Erstikaffeetrinken

Geschrieben von Max Verdugo um 12:50
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Alle Erstsemester und unsere Professoren der Fakultät 3 wurden zum Kafeetrinken eingeladen, damit wir die Möglichkeit hätten, unsere Lehrern kennen zu lernen. Wir haben uns in der neune Mensa getroffen, wo Tee, Kaffee, Glühwein (für die Kälte natürlich), Kekse und Kuchen gab. Die Professoren haben sich vorgestellt, Gespräche angeboten und dazu noch einigen Fragen, die wir von den Vorlesungen hatten, beantwortet. Solche Gelegenheit finde ich ganz schön, denn zwischen Was süsses und Was wärmes haben wir viel von unseren Professoren gekriegt, nicht nur über was sie unterrichten, sondern auch über den Mann nach dem Titel von “Doktor” oder “Herr Professor”.

24. November 2008

QoW: What do you like and miss most?

Geschrieben von Redaktion um 10:44
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(c) Abbis/DAAD

(c) Abbis/DAAD

Being abroad is always exciting. Everything is new and wants to be discovered. But once settled in you start to miss certain things you were used to at home. Also you start to enjoy new things the foreign country has to offer. Tell us about what you like best about Germany and what you miss most from home.

 

 

 

 

  

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SCHNEEE!!

Geschrieben von Nienke Leeflang um 10:41
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Gerade als ich dachte, dass der Winter schon richtig angefangen hatte und es kaum kälter werden konnte, kam dann am Freitag DIE KALTE FRONT :lol:

Im Laufe des Nachmittags wurde es schlagartig kalt und die Temperaturen sanken um 10 Grad. Es hieß: Samstag soll es schneien! Ich hab mich natürlich sehr darauf gerfreut, weil ich Schnee für mich immer noch etwas Neues und Aufregendes ist, aber insgeheim fand ich den Gedanken an “noch viel kälter” als es sowieso schon ist, nicht ganz so prickelnd.

Am Samstag Abend kam dann auch der Schnee. Es war wunderschön und alle Gedanken an Kälte wie weggeblasen (vielleicht lag das aber auch daran, dass ich in meinem warmen Zimmer mich beim Schneeschauen in eine Decke kuschlen konnte… :-) )

Jedenfalls bin ich immer wieder erstaunt wie traumhaft das aussieht, wenn vor dem Fenster hunderttausende kleine Flocken fliegen und allen Bäumen und Häusern einen weißen Mantel anziehen. Sogar am nächsten Morgen war alles noch weiß (das soll in Freiburg anscheinend nicht ganz so oft der Fall sein, wiel er hier in der Stadt meistens zeimlich schnell wieder schmilzt).

Ich bin auch noch nicht barfuß im Schnee rumgehüpft, weil mir die 4 Stöcke bis zu meinem Zimmer am späten Samstagabend doch zu viel waren, aber das werde ich irgendwann, beim nächsten Schnee wahrscheinlich, noch nachholen ;-)

Ansonsten freu ich mich schon auf das nächste Mal wenn es schneit, nur sollte ich mir inzwischen vielleicht mal ein paar warme Pullis und eine Winterjacke zulegen ;-)

21. November 2008

Warum wird meine Wäsche nie so weiß wie bei der Mama?

Geschrieben von Veronika Strnisková um 17:06
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Wieder einmal ist es so weit- ich muss waschen. Das bedeutet, dass ich am Wochenende früh (zwischen 7.00 und 7.30 Uhr) aufstehen muss, um eine der drei Waschmaschine bei uns im Wohnheim zu besetzen. Ab 8.00 Uhr sind die nämlich leider immer besetzt. An sich ist Waschen eine der einfacheren Tätigkeiten im Haushalt – man muss ja eigentlich nur einen Knopf drucken. Trotzdem mag ich Waschen nicht besonders. Erstens ist es eine zeitaufwendige Aufgabe, während der man im Wohnheim sitzen muss, zweitens muss man am nächsten Tag bügeln :roll: und drittens bin ich nie mit dem Waschergebnis zufrieden (ich bin eine kleine Perfektionistin).

Unser "schöner" Waschkeller

Unser "schöner" Waschkeller

Ich muss schon seit ein paar Jahren meine Wäsche alleine machen. In der Zeit hatte ich keine Waschkatastrophen wie zum Beispiel eingelaufene Pullis oder ähnliches erlebt, so dass ich mich als routinierte und erfahrene Waschfrau 8-) bezeichnen würde. Ich beachte immer die Waschhinweise an der Wäsche und auch die Dosierungshinweise am Waschpulver. Ich habe schon unzählige Waschmittelmarken ausprobiert – von Persil über Weißer Riese bis hin zu no-name-Marken. Aber meine Wäsche wird nie so schön strahlend weiß und sauber, wie es in der Werbung versprochen wird oder wie sie noch war, als ich zu Hause im Hotel „Mama“ gewohnt habe. :-( Auch die Wäschetipps von meiner Mama haben wenig gebracht. Als ich einmal darüber nachgedacht habe, fiel mir eine Geschichte von meiner alten Schule in Poprad ein. Meine damalige Urkundelehrerin aus Deutschland war nämlich total begeistert, dass ihre Wäsche viel weißer und sauberer ist, seitdem sie sie in Poprad wäscht. Dabei hat sie das gleiche Waschmittel benutzt wie in Deutschland. Ein großes Rätsel! Liegt es vielleicht an der unterschiedlichen Wasserqualität oder sogar an der besseren Qualität der Waschmittel in der Slowakei? Werden überhaupt Waschmittel der gleichen Marke für unterschiedliche Märkte an unterschiedlichen Orten hergestellt? Ich weiß es nicht…Tatsache ist aber, dass meine Wäsche wirklich nicht so weiß wird wie zu Hause in der Slowakei. Falls ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder noch macht, könnt ihr euch melden. ;-)

19. November 2008

Partytime!

Geschrieben von Max Verdugo um 22:15
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Wie ihr alle weisst, die Zeit, die man für das Studium benutzt, muss man gut zwischen dem Lernen und anderen Aktivitäten austeilen, die gesund für deinen Körper und deine Seele sind, wie zum Beispiel: Sport treiben, spielen und Zeit mit den Freunden verbringen und solche Dinge.

Am Anfang, weil ich Unterricht schwer gefunden habe (ich finde noch, dass einige Fächern kompliziert für mich sind haha), habe ich entscheiden, dass ich an keine AG teilnehmen würde (jetzt bereue ich das…). So wie so, habe ich, zum Glück, Zeit für meine Freunden.

Jede 3 oder 4 Wochen gibt es in der Vorlesungszeit Partys im Campus, normalerweise in der Mensa (es sieht fast wie ein Club aus ahha), die vor dem Studentenwerk bleib, wo die Zimmern von den Studenten sind. Es wird richtig laut, aber leider gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder zu Hause bleiben und trotzt dem Lärm schlafen versuchen, oder dorthin gehen und feiern…Ich mag mehr dorthin zu gehen, so wie so, kann ich nicht so gut schlafen… hoffe nur, dass am ende des Semesters mir in den Klausuren gut geht…

17. November 2008

QoW: Have you found German friends?

Geschrieben von Redaktion um 10:20
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@Hub/Daad

@Hub/DAAD

The first weeks and months of your stay in Germany have passed. At university, partys or in your freetime you have met already many people and made new friends.

Are all of them foreign to Germany like you or are some locals among this crowd? Do you find it hard to get in contact with German students? Why?

Tempos her!!

Geschrieben von Nienke Leeflang um 10:18
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In dieser Woche durfte ich neben der Kälte, auch ihre Folgen ertragen: eine richtig dicke Erkältung! Laufnase, Husten und einen dicken Kopf leisteten mir pausenlos Gesellschaft.

Nur -wo sonst Mamas Arzneimittelschrank oder irgendwelche gewohnten Heilmittel/methoden halfen- war jetzt plötzlich garnichts im Haus.

Also ging ich erstmal in den nächsten Laden, dessen viele Tees und Verpackungen ziemlich vielversprechend aussahen. Da fiel mir aber plötzlich auf, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich da anfangen sollte. Mir waren die ganzen Arzneimittel unbekannt und ich hatte keine Ahnung, welches mir am besten wieder auf die Sprünge helfen würde… :lol:

Dann wohl doch lieber in eine Apotheke. Da hab ich mich dann ‘beraten’ lassen und bin zuversichtlich mit meinem ersten deutschen Medikament wieder rausgelaufen.

Es war natürlich keine schwierige oder komplizierte Situation, aber mir ist einfach aufgefallen, wie man immer wieder auf Dinge stößt, die neu und unbekannt sind, über die man früher nie nachgedacht hatte. Also falls jemand, wie gaanz viele anderen zur Zeit auch, unter solch einer Erkältung leidet, die Apotheker/innen sind, in Freiburg jedenfalls, sehr hilfsbereit ;-)

16. November 2008

Der Wahnsinn hat begonnen!

Geschrieben von Veronika Strnisková um 21:44
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Letzte Woche (also Anfang November) war ich in der Stadt. Einfach so, ohne was Besonderes kaufen zu wollen. Und ich staunte nicht schlecht, als ich die ganzen Weihnachtsschaufenster gesehen habe. Darauf war ich nicht vorbereitet. Ist es nicht ein bisschen zu früh??? Dass Plus und co. schon im September Lebkuchen und Schokonikoläuse verkaufen, kann ich noch irgendwie verkraften, obwohl es tief im Inneren schon weh tut. :lol:

Ho-ho-hoo!

Ho-ho-hoo!

Aber die geballte Kraft von riesigen Santa Claus (sag man im Plural eigentlich Santa Cläuse? 8-) ), Plastikweihnachtsbäumen und dem Geruch von Zimtwaffeln und Glühwein gaben mir den Rest. Ich verfiel der Panik und fing an zu zählen. Vorausgesetzt ich gehe einmal die Woche in die Stadt (was erfahrungsgemäß zutrifft) und ich ungefähr eine Woche vor Heilig Abend nach Hause fahre, habe ich nach meiner Rechnung nur noch fünfmal die Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde zu kaufen. Oh Gott! Nur FÜNF!!! Oh, danke, ihr Schaufenster, dass ihr mich wachgerüttelt habt! :-D Nach dieser Feststellung überlegte ich kurz, ob ich nicht zur Beruhigung doch lieber einen Glühwein trinken sollte. Aber draußen waren es ungefähr 14 Grad und die lachenden Weihnachtsmänner in den Schaufenstern brachten mich sowieso schon zum schwitzen. Also ließ ich es… Stattdessen stürmte ich mit der Menge in die Geschäfte und erklärte die Weihnachtsshoppingsaison 2008 für eröffnet.

Mittlerweile habe ich mich wieder beruhigt und mir überlegt, was ich überhaupt verschenken will. Die ersten Marktanalysen ergaben auch, dass es kein Problem sein sollte, schöne und gleichzeitig preiswerte Geschenke zu besorgen. Am Samstag werde ich also los ziehen! Am besten gleich am Vormittag, damit ich vor dem großen Ansturm nach 13 Uhr entgehe. Denn ich bin anscheinend nicht die Einzige, die jetzt schon Weihnachtsgeschenke besorgt.

Glühwein- und Zimtwaffelnhäuschen

Glühwein- und Zimtwaffelnhäuschen

Euch wünsche ich natürlich auch stressfreie und vor allem erfolgreiche Weihnachtseinkäufe! Und bleibt cool! Entgegen der Meinung der für die Schaufenster zuständigen Verkaufspersonen haben wir noch eine Menge Zeit, um Geschenke einzukaufen! ;-)

 

 

 

12. November 2008

Geologists rocks!

Geschrieben von Max Verdugo um 10:24
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Ich glaube, dass es normalerweise schwer ist, neue Leute an der Uni kennen zu lernen, oder zu mindest während des Unterrichts, denn alle versuchen aufzupassen, um dem Lehrer oder Lehrerin zu hören, damit sie Notizen machen können. Deswegen finde ich, das es keine richtige Gelegenheit gibt, neue Freunde zu treffen.

Nach dem ersten Geländepraktikum, schlug jemand der Gruppe vor (es gab 2 Gruppen aus ungefähr 30 Teilnehmer), dass wir uns alle in der Nacht treffen sollten, um einige Biere zu trinken und uns besser kennenzulernen. Die Idee wurde gut gefunden und deshalb waren die meisten von der ersten Gruppe zu einem Pub gegangen (Miner’s Pub). Naher sind wir zu einen schönen alten Kneipe gegangen, und als die meisten gekommen waren, haben wir uns alle nacheinander vorgestellt: Name, Herkunft, Studiengang, Geburtstag. Und immer, als jemand BGM an der TUBAF (haha auf deutsch:”Bachelor Geologie und Mineralogie an der Technische Universität Bergakademie Freiberg” ) gesagt hat, wrde es richtig laut auf dem Tisch geklopft.

Zwischen dem Lachen, Saufen, Skat und Geschichten, sind wir Freunde geworden.

Das Schönste von diesem Treffen war, dass nachdem wir das gemacht hatten, sind wir eine sehr einige und freundschaftliche Gruppe geworden. Jetzt sitzen wir fast immer zusammen im den Vorlesungen oder in der Mensa, und solche Dinge…Eines Tages hat ein Professor gefragt:”Ja, wo sind die “BGM’er” “, und als wir unsere Hände gehoben hatten, lachte er, weil er uns alle zusammen sah. Bei den anderen Studiengänge war es nicht so.

Vorige Woche hatten wir so was noch einmal gemacht, aber jetzt waren die Anderen auch gekommen. Da hat mir ein Freund gefragt, was ich oder die Chilene über die Deutschen meinten, und ich habe ihm geantwortet: “Nah ja…wir denken, dass die Deutschen so wie ein bisschen “kalt” sind”. Er lachte und ich sagte, dass es so ist, weil nicht alle von uns Deutsch sprechen können.