Natürlich weiß man, dass es anders sein wird als zu Hause, wenn man ins Ausland zieht. Es ist von vornherein klar, dass man sich an ganz neue Dinge, Leute, Kulturen, an neues Essen und sonst alles Mögliche gewöhnen muss. Aber es überrascht mich doch immer wieder, wie einem kleine und große, positive und negative Unterschiede im neuen Wohnort auffallen.
Das gewöhnungsbedürftigste in Deutschland war für mich zuerst ma das Wetter. Als Südafrikanerin war ich den Sonnenschein und die Wärme gewohnt und hab mich bisher immer tierisch gefreut, wenn es geregnet hatte. Als die Sonne dann plötzlich tagelang verschwand, der Regen nicht mehr aufhörte und die Temperaturen immer weiter sanken, war mich plötzlich sehr klar geworden, dass ich nicht mehr zu Hause bin.
Noch etwas Neues war auf einmal eine ungewohnte persönliche Freiheit. Ich musste mir keine Sorgen mehr machen, wenn ich allein durch die Straßen schlenderte (und dies konnte ich plötzlich sogar auch NACHTS machen), keine Gedanken an den Alarm und den Elektrozaun verschwenden, und ob die Lichter alle an, die Türen und alle möglichen Riegel verschlossen sind.
Auch die alten deutschen Städte mit ihrer Geschichte und den schönen Häusern gefallen mir sehr, da ich sowas auch noch nicht kenne. Südafrika hat eine ganz andere Geschichte und die wenigen alten Gebäude, die es dort gibt, stammen aus der Kolonialzeit und wurden im späten 17. Jahrhundert gebaut. (Pretoria, meine Heimatsstadt wurde erst 1855 gegründet…
)
Und zuletzt ist mir aufgefallen, dass die Deutschen wohl auch gerne feieren. Es gibt unheimlich viele Volksfeste in Deutschland, wo ich auch zum ersten Mal ein Maß Bier gesehen und probiert habe
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In Konstanz fand am Wochenende das Suserfest statt, in München das Oktoberfest und ich bin mir sicher, noch viele mehr in allen möglichen deutschen Städten!!












