Home « Studieren, Forschen und Lehren im Ausland « Lehren im Ausland « Dozenten « Stiftungsinitiative Johann Gottfried Herder
Die Stiftungsinitiative Johann Gottfried Herder ist eine vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft getragene Kooperation.
Sie unterstützt und vermittelt den Einsatz deutscher emeritierter Hochschullehrer an ausländischen Hochschulen weltweit . Sie richtet sich an emeritierte und pensionierte deutsche Hochschullehrer aller Fachrichtungen, in Ausnahmefällen auch an Führungskräfte im Ruhestand aus Wirtschaft und Verwaltung, die Interesse an einem längerfristigen (mindestens einsemestrigen) Lehraufenthalt an einer Gasthochschule haben. Die Herder-Dozenten geben wichtige Impulse zur Vernetzung ihrer Gastuniversität mit Hochschulen in Deutschland, zur Erneuerung und Modernisierung des Lehrangebots der Gastuniversität und vermitteln zudem deutsche Sprache und Wissenschaftskultur im Ausland. Gefördert werden i.d.R. Semesterdozenturen; nur in Ausnahmefällen können kürzere Lehrvorhaben gefördert werden. Die Teilnehmer des Programms sollen jeweils zum Beginn des Semesters ihre Tätigkeit aufnehmen.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Programm darauf, emeritierte Hochschullehrer in Projekte zu entsenden, die von oder in Kooperation mit deutschen Hochschulen im Ausland durchgeführt werden. Darüber hinaus können sich aber auch Emeriti bewerben, die über eine eigene Einladung einer ausländischen Hochschule verfügen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass es an dem Einsatz ein dezidiertes außenkultur-, wissenschafts- oder entwicklungspolitisches Interesse besteht.
Deutsche emeritierte Hochschullehrer, in Ausnahmefällen auch Führungskräfte im Ruhestand aus Wirtschaft und Verwaltung, können sich auf folgende Weise für eine Förderung bewerben:
Alle Bewerbungen der Verfahren a und b werden von einer unabhängigen, aus Hochschullehrern bestehenden Kommission bewertet, die zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) tagt. Bei einer Vermittlung in ein konkretes Hochschulprojekt im Ausland wird die aufnehmende Hochschule bzw. der/die Projektverantwortliche in die Auswahlentscheidung mit einbezogen.
Bewerbungen von Dozentinnen und Dozenten sind jeweils bis zum 15. Oktober bzw. bis zum 15. März für das darauffolgende Semester an folgende Adresse zu richten:
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Referat 435, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Ansprechpartnerin: Marina Rädisch
Telefon: 0228/882-636, Telefax: 0228/882-9636
E-Mail: Raedisch<at>daad.de
Bewerber und Bewerberinnen werden gebeten, folgende Unterlagen einzureichen:
Alle Bewerber/innen und Interessenten (Verfahren a, b und c):
Alle Bewerber/innen (Verfahren a und b):
Bewerber/Innen mit selbständig angebahnten Lehrvorhaben (Verfahren b):
Von der ausländischen Hochschule wird erwartet, dass sie
Leistungen des Programms werden ausschließlich dem Gastdozenten oder, im Fall der Sachkostenpauschale, über den Gastdozenten zur Verfügung gestellt.
Die geplante Laufzeit und die Verlängerungsmodalitäten werden von den jeweiligen Hochschulprojekten festgelegt und im Zuge der Ausschreibung bekannt gegeben.
Bei selbständig angebahnten Lehrvorhaben erfolgt die Bewilligung für die Dozenturen i.d.R. für ein Semester; eine Verlängerung ist grundsätzlich möglich. Anträge auf Verlängerung erfolgen formlos durch den/die Gastdozenten/in. In diesen Fällen ist dem Antrag ein Unterstützungsschreiben der Gasthochschule sowie ein Bericht über die Tätigkeit beizufügen. Über Verlängerungsanträge wird im Rahmen der regulären Auswahlsitzungen im Frühjahr und Herbst eines Jahres entschieden.